München
Verfahrensbetreuung / Bebauungsplan
Das Briefverteilzentrum, das in der denkmalgeschützten sog. Paketposthalle betrieben wurde, wurde an einen anderen Ort der Stadt verlagert. Damit hat sich die Möglichkeit einer neuen Betrachtung des Areals ergeben: Die denkmalgeschützte Halle soll ein neues Nutzungskonzept mit einem in München einzigartigen Freiraumangebot und einem zusätzlichen öffentlichkeitsorientierten kulturellen Anteil erhalten.
Eine stadträumlich prägnante Gebäudesetzung mit zwei Hochhäusern und eine dichte und urbane Nutzungsmischung prägt das neu entstehende Quartier an der Wilhelm-Hale-Straße. Die Paketposthalle übernimmt dabei eine zentrale Rolle als multifunktionaler Freiraum ohne Konsumzwang mit kulturellen Angeboten und fungiert so als Ort der Begegnung, des Austausches und der Kommunikation.
Die Freiräume werden als ein vernetztes Freiraumgerüst konzipiert. Auf unterschiedlichen Ebenen sollen vielfältige Angebote angeboten werden, sodass im dichten und urbanen Kontext qualitätvolle grüne Erholungs- und Aufenthaltsorte entstehen.
Über ein Planungsverfahren wurde zunächst ein qualitätvolles städtebauliches und freiräumliches Konzept (Masterplan) erarbeitet. Auf der Grundlage des Masterplans wurde der Bebauungsplan mit Grünordnung und die Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren durchgeführt.
Aufgrund seiner herausragenden Bedeutung für die Münchner Stadtentwicklung wurde die Öffentlichkeit während des Bauleitplanverfahrens in Form eines Bürger*innengutachtens für die Gesamtplanung und der Ideenwerkstatt „ALLE FÜR die hALLE FÜR ALLE“ in das Projekt eingebunden.
Leistung bgsm
Bauleitplanung (2019 – 2025)
Verfahrensbetreuung
Rahmenplanung
Auftraggeberin

